Rundholz kommt per Bahn in den Westerwald – doch die letzten Kilometer bis zum Werk müssen auf der Straße zurückgelegt werden. Der Beitrag begleitet Fahrer Stefan Sturm bei den Fahrten zwischen Rosenheimer Lay und Langenbach und gibt Einblicke in die Logistik hinter einer Zuglieferung.
Am einst für den Basaltabtransport angelegten Bahnhof lädt Stefan Sturm Holz auf den E-Lkw. Da er ein routinierter Baggerfahrer ist, kann er auch diesen Schritt selbst erledigen. Fotos (7): Schmalenbach
In Garnituren mit maximal fünf Waggons je Durchgang aufgeteilt, ist das Holz aus dem Komplettzug zur Rosenheimer Lay gefahren worden. Foto: WWHW
Auf dem Gelände ist das Holz zwischengelagert worden, um es anschließend von dort in etwa 60 Touren nach Langenbach zu fahren.
Stefan Sturm gurtet seine Fracht sicher an.
Der mit Rungen ausgestattete Auflieger ist eigens für den Rundholztransport gedacht.
Vom Trailer wird das Holz direkt auf die Rundholzsortierung gelegt.
Da die Bahnlinie etwa acht Kilometer vor dem Firmengelände endet, muss das letzte Stück auf der Straße zurückgelegt werden, unter anderem durch Elkenroth, wo es politischen Widerstand gegen die direkte Anbindung der WWHW an die Bahntrasse gab.
